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Kappeln
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Sehr gross ist das Städtchen am Ufer der Schlei mit seinen weniger als 10.000 Einwohnern sicherlich nicht - aber liebenswert.
Kappeln ist der Hauptort der östlichen Schleiregion. Die Stadt lebt heute ganz überwiegend vom Tourismus; bis 2006 spielte das Militär eine wichtige Rolle (Marinestützpunkt Olpenitz - für die Zukunft ist hier der Bau des grössten Ferienzentrums an der Ostseeküste, das Projekt "Port Olpenitz" geplant). Der grössere Teil der Stadt - vor allem die Altstadt - liegt an dem Angelner Ufer der Schlei; ein Teil der Stadt liegt aber auch in Schwansen, also am Süd- bzw. hier Ostufer der Schlei. Verbunden sind die beiden Stadtteile durch eine Klappbrücke, die 2002 die alte Drehbrücke ersetzte. Wenn Sie Kappeln besuchen, sollten Sie also die Öffnungszeiten der Brücke ggf. einkalkulieren: Sie öffnet sich tagsüber stündlich jeweils zur Dreiviertelstunde. |
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Gemessen an der geringen Grösse ist Kappeln aber doch recht lebendig - eine quirlige Stadt mit vielen alten Bauten, die versucht, sich auch kulturell zu profilieren. Möglicherweise wird Ihnen einiges hier bekannt vorkommen, wenn Sie im Urlaub hierher kommen: Die Stadt ist das „Deekelsen“ aus der Fernsehserie „Der Landarzt“. Übrigens: Ein Modell der Stadt im Maßstab 1:50 steht in der Tolk-Schau im Ort Tolk, ganz in der Nähe von Schleswig.
Kulturhistorisch bedeutsam ist auch der einzige noch funktionstüchtige Heringszaun in Nordeuropa. Schon seit dem 15. Jahrhundert werden die Heringe auf ihrem jährlichen Zug in die Laichgewässer in dieser riesigen Fischreuse gefangen. Sie kommen dann in allen Varianten - vor allem aber reichlich - auf den Tisch. Seit 1979 feiern die Kappelner die alte Tradition des Heringsfangs mit den Kappelner Heringstagen einem Volksfest, das am Himmelfahrtstag beginnt und am drauffolgenden Sonntag zuende geht. Der Hering war früher ein "Arme-Leute-Essen" - mittlerweile ist er eine eher seltene Spezialität. Übrigens: Auch auf Rügen gibt es das Schauspiel riesiger Heringsschwärme, die ein Mal im Jahr zwischen Stralsund und Altefähr durch den Strelasund geschwommen kommen. Dort werden sie allerdings nicht (mehr?) mit Heringszäunen gefangen, sondern Hunderte von Anglern stehen auf der alten Rügenbrücke und ziehen einen Fisch nach dem anderen aus dem Wasser.
Wenn Sie in Kappeln nicht nur das Klima, die Seenähe und einen gemütlichen Bummel durch Geschäfte und Restaurants geniessen wollen, dann gehen Sie doch mal auf Entdeckungstour im Schleimuseum. Oder Sie machen mit der Museumsbahn einen Ausflug nach Süderbrarup. Die nördlichste Dampfeisenbahn Deutschlands fährt im Sommer jeden Sonntag und bei bestimmten Anlässen auch mittwochs und samstags. |
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Einen regelmässigen Anschluss ans deutsche Eisenbahnnetz hat Kappeln übrigens leider nicht; Gäste ohne PKW kommen mit der Bahn nur bis Süderbrarup. Museumsliebhaber können ausserdem den Museumshafen besuchen oder das historische Sägewerk, das 1996 liebevoll restauriert wurde. Betrieben wird es durch "Amanda", die mit 30 m größte Holländermühle Schleswig-Holsteins. Hier ist übrigens auch ein Trauzimmer - vielleicht trauen Sie sich ja, in Kappeln zu heiraten! Sollten Sie hier auf dieser Seite nicht "fündig geworden sein, wird Ihnen hoffentlich dieses "Google"-Suchfeld helfen
Trau' dich nach Kappeln - lass dich in Kappeln trauen |
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An dieser nicht-komerziellen
WebSite wird noch gearbeitet, letztes UpDate war am 22.04.2010. Trotz
sorgfältiger Recherche übernimmt der Herausgeber keinerlei
Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. |
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